So gelingt eine aussagekräftige Social Media Biographie
Eine gute Social Media Bio zeigt in wenigen Zeilen, was du anbietest, für wen du arbeitest und was als Nächstes zu tun ist. Der Artikel erklärt Aufbau, typische Fehler und den passenden Link unter der Bio.
- Von
- Noah Kaczmarek
- Veröffentlicht
- Lesezeit
- 6 Min.
Eine gute Social Media Bio entscheidet oft in wenigen Sekunden, ob jemand auf deinem Profil bleibt oder weiterzieht. Wenn sie klar sagt, was du anbietest, für wen du arbeitest und was als Nächstes zu tun ist, wird dein Profil verständlicher und nützlicher. Genau darum geht es hier: wie du deine Bio so aufbaust, dass sie gefunden wird und Anfragen besser vorqualifiziert.
Was eine gute Social Media Bio leisten muss
Die Bio auf deinen Social Media Profilen ist kein Ort für nette Allgemeinplätze. Der Platz ist knapp. Deshalb musst du schnell auf den Punkt kommen.
In unseren Kundenprojekten sehen wir immer wieder, dass eine überarbeitete Bio nicht einfach nur schöner wirkt, sondern Anfragen klarer macht. Interessenten verstehen schon auf Social Media besser, was das Unternehmen eigentlich anbietet. Dadurch werden Anfragen deutlich spezifischer und es melden sich häufiger Menschen, die wirklich zur Zielgruppe gehören.
Das Profilbild zuerst sauber einrichten
Bevor du an den Text gehst, sollte das Profil selbst vollständig eingerichtet sein. Dazu gehört vor allem ein gutes Profilbild.
Für Marken kann das das Logo sein. Wenn du dich als Person sichtbar positionierst, ist ein persönliches Foto oft sinnvoll. Gerade bei einer Personal Brand ist wichtig, dass dein Gesicht gut erkennbar ist.
Der Profilname ist mehr als nur dein Firmenname
Der Name deines Profils ist auch für die Suche relevant, zum Beispiel auf Instagram. Deshalb hilft es, nicht nur den Firmennamen zu nennen, sondern zusätzlich die Branche oder das Thema klar zu machen.
Ein mögliches Muster ist: Firmenname plus Leistung oder Branche plus Ort. Im Briefing war das Beispiel: Mustermann GmbH Social Media Marketing in Dortmund. So versteht man sofort, worum es geht, und die Chancen steigen, über die Suche besser gefunden zu werden.
Social Media Bio schreiben: die 3 Zeilen, die du brauchst
Wenn wir für Kunden eine Bio formulieren, gehen wir sehr einfach vor. Erstens: Was ist die Dienstleistung. Zweitens: Für wen ist die Dienstleistung. Drittens: der Call to Action.
Viele Netzwerke geben dir nur drei bis vier kurze Zeilen. Das reicht aus, wenn jede Zeile eine klare Aufgabe hat.
Zeile 1: Was bietest du an
In die erste Zeile gehört dein Angebot. Kurz, konkret, verständlich.
Ein Beispiel aus dem Briefing: Social Media Marketing in Dortmund. Diese Zeile schafft sofort Orientierung.
Zeile 2: Für wen ist dein Angebot gedacht
In die zweite Zeile gehört deine Zielgruppe. Je spezifischer, desto besser.
Das Beispiel dazu: für kleine und mittelständische Unternehmen aus der Produktion und aus der Industrie. So wird direkt klar, ob sich jemand angesprochen fühlen soll oder nicht.
Genau das macht später einen Unterschied bei Anfragen. In unseren Kundenprojekten haben wir gemerkt, dass sich nach einer klareren Bio mehr Menschen aus der eigentlichen Zielgruppe melden und weniger unpassende Anfragen eingehen.
Zeile 3: Was soll der Nutzer jetzt tun
Die dritte Zeile ist dein Call to Action. Also die klare nächste Handlung.
Im Briefing lautet das Beispiel: jetzt kostenlose Erstberatung sichern. Danach folgt der Link. Wichtig ist, dass der nächste Schritt eindeutig ist. Der Nutzer sollte nicht überlegen müssen, was er nun anklicken soll.
Der häufigste Bio-Fehler bei kleinen Unternehmen
Der Fehler, den wir besonders oft sehen: In der Bio steht irgendetwas Nettes, aber nichts wirklich Konkretes. Das wirkt vielleicht sympathisch, hilft dem Nutzer aber kaum weiter.
Das Problem ist nicht Freundlichkeit an sich. Das Problem ist der knappe Platz. Wenn du nur wenige Zeilen hast, müssen sie schnell erklären, was du machst, für wen du da bist und wohin der Nutzer klicken soll.
Je spezifischer deine Bio ist, desto besser. Eine unklare Bio kostet Vertrauen, weil Besucher nicht sofort verstehen, ob sie bei dir richtig sind. Und sie kostet Anfragen, weil unklar bleibt, was der nächste sinnvolle Schritt ist.
Welcher Link in die Bio gehört
Beim Link unter der Bio empfehlen wir keinen einzelnen direkten Link zum Kontaktformular und auch nicht nur einen Link zum Impressum. Stattdessen ist ein Linkbaum sinnvoll, etwa über Linktree, Link in Bio oder einen Smartlink wie im PlusPublish Social Media Software Tool.
Der Vorteil: Du bündelst mehrere wichtige Ziele unter einem Link. Dazu können zum Beispiel das Kontaktformular, das Impressum, der Datenschutz und die Website gehören.
Zusätzlich lässt sich bei vielen Anbietern nachvollziehen, welcher Button wie oft geklickt wurde und über welche Geräte Nutzer kommen. So kannst du den Weg vom Social Media Profil bis zur eigenen Website besser einordnen und erkennen, wo Nutzer abspringen und was sie am meisten interessiert.
Wie viele Links sind sinnvoll
Mehr Auswahl ist nicht automatisch besser. Hier widersprechen wir der pauschalen Empfehlung, möglichst viele Optionen in einen Linkbaum zu packen.
In unseren Smartlinks arbeiten wir meist mit maximal fünf Links, besser noch mit vier. Häufig sind das:
- Impressum
- Datenschutz
- Homepage
- ein weiteres konkretes Ziel, zum Beispiel ein Freebie
Der Grund ist einfach: Der Nutzer sollte klar geführt werden. Wenn du 20 Links anbietest, wird die Entscheidung unnötig schwer. Wenn du die Auswahl klein hältst, lenkst du die Customer Journey sauberer vom ersten Profilbesuch bis zur gewünschten Conversion.
Rechtlich wichtig ist dabei laut Briefing: Impressum und Datenschutz müssen enthalten sein. Darüber hinaus solltest du nur das ergänzen, was für deinen nächsten Schritt wirklich relevant ist.
Eine einfache Vorlage für deine Social Media Bio
Wenn du deine Bio jetzt überarbeiten willst, kannst du dich an dieser einfachen Struktur orientieren:
- Angebot: Was bietest du an
- Zielgruppe: Für wen ist das Angebot gedacht
- Call to Action: Was soll der Nutzer jetzt tun
- Link: Ein Linkbaum mit wenigen, klaren Optionen
Dazu kommen ein gut erkennbares Profilbild und ein Profilname, der Firma, Thema oder Branche möglichst klar nennt.
So prüfst du deine aktuelle Bio in zwei Minuten
Sieh dir dein Profil kurz mit fremden Augen an. Kann jemand in wenigen Sekunden verstehen, was du anbietest und ob das für ihn relevant ist.
Wenn dein Profilname zu allgemein ist, deine Bio nur nett klingt oder dein Link keine klare Führung bietet, lohnt sich eine Überarbeitung. Oft reichen schon kleine Änderungen, damit dein Profil verständlicher wird und passendere Anfragen entstehen.
Nimm dir dein Profil heute einmal vor und streiche alles, was nur nett klingt, aber nichts erklärt. Ersetze es durch Angebot, Zielgruppe und klare Handlungsaufforderung. Danach prüfst du den Link unter deiner Bio und reduzierst ihn auf wenige sinnvolle Ziele.
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